ALTENWERK

Zwischen dem vorhandenen Pflegeheim, dem Kindergarten und dem Hofgut entsteht durch die Rudolf Steiner Werkgemeinschaft in Schloss Hamborn für 6,8 Millionen Euro ein Neubau mit besonderen Konzept.

Der Neubau trägt den Anforderungen des Wohn- und Teilhabegesetzes NRW Rechnung. Mit 60 Pflegeplätzen in verschiedenen Wohnformen entstehen fünf Plätze mehr als in der vorhandenen Einrichtung. Die Bewohner werden nicht in Abteilungen nach Behinderten (Demenzkranken) und Nicht-Behinderten getrennt, es wird eine Alten-Inklusion praktiziert.

Die Werkgemeinschaft will mit dem Neubau ihre 40-jährige Erfahrung in der Altenpflege „professionalisieren und ausweiten“, so Vorstand Bögeholz weiter. Dabei vertraue man auf einen in Deutschland mittlerweile erkennbaren Wandel im Denken. „Altenpflege ist gesellschaftlich wichtig geworden“, so seine Worte. Die Bedeutung von Fachkräften werde geschätzt. Im Hamborner Altenwerk sind zur Zeit 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig – die Hälfte von ihnen Fachkräfte.

Das Konzept spiegelt sich in in der Gestalt des Neubaus wider. Die organische Form aus den Händen von Matern Architekten ähnelt einem Schmetterling. Eingebunden wird der Neubau in die Nachbarschaften von Kindergarten und Hofgut.

 

NW 21.12.2017

 

 

Westfälisches Volksblatt 21.12.2017

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